Ohne Touristen verschwinden diese Oasen

 

Im Gegensatz zu einem normalen Hotel sind in einem «albergo diffuso» die Zimmer nicht in einem Gebäude untergebracht, sondern auf das ganze Dorf verteilt. Es gibt eine zentrale Rezeption, die Zimmer befinden sich in einem Umkreis von 200 bis 300 Metern in verschiedenen Häusern des Dorfes, Tür an Tür mit den Einheimischen. Der Service ist derselbe wie in einem Hotel: Die Zimmer werden täglich gereinigt, die Betten neu bezogen, Informationen und Tipps erhalten die Gäste an der Rezeption.

1976 erschütterte ein Erdbeben die norditalienische Region Friaul-Julisch Venetien, die an Österreich und Slowenien grenzt. Viele Dörfer wurden dabei zerstört und die Bewohner wanderten in die umliegenden Städte ab. Der italienische Tourismusberater Giancarlo Dall’Ara entwickelte die Idee der «alberghi diffusi», um es für die lokale Bevölkerung attraktiv zu machen, in ihrem Ort zu bleiben und ihre Häuser wieder aufzubauen. Sein Plan ging auf: Mittlerweile gibt es überall in Italien mehr als 80 «alberghi diffusi».

https://www.20min.ch/leben/reisen/story/Ferien-machen–wo-keiner-leben-will-18874151

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