Urlaub wie die Einheimischen

Urlaub wie die Einheimischen

Man will unterwegs das essen, was auch die Einheimischen bestellen, und nicht ein eigens kreiertes Touristen-Menü“, sagt Giancarlo Dall’Ara. Das liegt im Trend: 91 Prozent der Kunden der Buchungsplattform Airbnb wollten auf ihren Reisen leben wie Einheimische, verkündet der Konzern, der sich selbst preist als „globale Community, die magische Rei- seerlebnisse anbietet“. Doch der Online-Marktplatz für Un- terkünfte löst das nur selten ein. „Oft trifft man nicht mal bei der Schlüsselübergabe den Vermieter der Unterkunft“, kriti- siert Dall’Ara. Airbnb und andere Portale stehen in der Kritik, weil in immer mehr Städten die Einheimischen unter dem Zu- strom von Touristen leiden. Mieten steigen, viele Wohnun- gen werden überhaupt nicht mehr langfristig vermietet. Unicht Teil dieses Problems zu sein, gebe es keine Alberghi Dif- fusi in größeren Städten. „Dort würde das Konzept ohnehin nicht funktionieren: Es fehlt die Atmosphäre.“
KONZEPT GEGEN LEERSTAND
Exportiert aber wird die Idee durchaus: Jüngst wurden im ja- panischen Pilgerort Yakage alte Häuschen aus der Edo-Zeit in Unterkünfte umgewandelt, und Giancarlo Dall’Ara hat für neue Alberghi-Diffusi-Projekte China im Blick. Vielleicht gibt es bald auch ein Albergo Diffuso in Deutschland. Im frän- kischen 2400-Einwohner-Ort Mainbernheim überlegt man, ob die Idee ein Konzept sein könnte gegen den Leerstand in der Innenstadt. Charme hat das historische Markgrafenstädt- chen. Jetzt braucht es nur noch einen Prinzen, der das Dorn- röschen wachküsst

GDA Giancarlo Dall'Ara Consulenze e progetti di marketing
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